Was war beim inter!m – Festival 2017 zu erleben?

Das Kunst- und Kulturfestival «inter!m – Festival» fand zum zweiten Mal im September und Oktober 2017 in der Region des Heidengrabens auf der Schwäbischen Alb statt. Unter dem Motto «inter!m sucht ...» waren dort viele unterschiedliche Kunstprojekte zu sehen. Denn das gesamte Festival ging mit künstlerischen Mitteln der Frage nach, was dieser Begriff der Suche in seiner komplexen Begrifflichkeit bedeutet. 

An den vier Festivalstandorten – auf dem Festivalgelände und in den drei Heidengrabengemeinden – zeigten Bildende Künstlerinnen und Künstler, Musizierende, Schauspielende, Komponistinnen, Architekten und Architektinnen, Singende, Kinder und Jugendliche, Laien und Profis, was sie jeweils gesucht sowie gefunden hatten. Jeder auf seine Art, aber alle eigens für diesen Ort und alle im thematischen Kontext des Festivals: inter!m sucht ...

Neun Kunstinstallation waren während des Festivals kostenfrei auf der weiten Wiese und im angrenzenden Buchenwald des Festivalgeländes zu erleben. Bildende Künstlerinnen und Künstler von nah und fern sowie Studierende des Instituts für Architektur und Stadtplanung der Hochschule Biberach recherchierten, befragten Einheimische, forschten in Archiven und entwickelten sowie realisierten anschließend ihre Ideen.

An sieben Abenden wurde das Festivalgelände zusätzlich belebt. In der zweieinhalbstündigen Aufführung "Parcours" agierten Schauspielende, Sänger und Sängerinnen, Musiker, Profis und Laien vor Ort und traten mit den Kunstinstallation in einen Dialog. Nach einer kurzen Ouvertüre im inter!m - Pavillon konnten die Besuchenden sich frei über Wald und Flur bewegen. Denn es galt, sich getreu dem Festival - Motto auf die Suche zu machen, eine kleine Wanderkarte half dabei. Nach der spannenden Suche, endete die Aufführung mit der Minioper "Heureka" wieder im Pavillon.

 

Fotos: Benedikt Schweizer, Antje Schröder, Marie-Hélène Nille-Hauf, Andrea Tiebel-Quast